Weltrecyclingtag

Weltrecyclingtag



Am Mittwoch, 18. März ist Weltrecyclingtag.


Was bedeutet Recycling? Gemeint ist die Wiederverwertung von Rohstoffen. Abfälle werden dabei also zu Sekundärrohstoffen für neu entstehende Produkte. Eine Studie des Öko-Instituts bekräftigt die Bedeutung der Wiederverwertung: In Deutschland werden pro Jahr rund vier Millionen Sekundärrohstoffe erzeugt, um daraus neue Produkte herstellen zu können.

Alles, was in der Restmülltonne landet, wird thermisch verwertet, also verbrannt. Deswegen soll in den Restmüll nur der Abfall gegeben werden, der nicht wieder- oder weiterverwendet werden kann.

Welche Materialien können denn recycelt werden? Zu den recycelbaren Materialien zählen unter anderem Papier und Kartonagen, Glas, Metall, Kunststoff, Reifen, Möbelaltholz, Textilien, Kork, Batterien und Elektronik. Auch der Inhalt der Biotonne wird sozusagen recycelt, denn aus ihm werden Biogas, Flüssigdünger sowie reichhaltige Komposterde gemacht.

Der Vorteil des Recyclings liegt klar auf der Hand: Alle Stoffe, die aus dem Recycling stammen, müssen nicht neu gewonnen werden. Somit schonen wir unsere Ressourcen und unsere Umwelt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass im Jahr 2024 ganze 70,8 Prozent der durch die Dualen Systeme in Deutschland erfassten Kunststoffverpackungen werkstofflich verwertet wurden. 

Recycling funktioniert aber nicht von allein. Es kommt auf die richtige Mülltrennung an.

Im Landkreis Augsburg stehen hierzu vier Mülltonnen (Restmüll, Biomüll, Altpapier, Wertstoffe) zur Verfügung. Altglas kann bei einer der vielen Wertstoffinseln eingeworfen werden. Weitere Wertstoffe nimmt jede Wertstoffsammelstelle entgegen.

Sie sind sich unsicher, wohin Ihr Abfall gehört? Testen Sie gerne einmal unseren Tonnenfinder oder werfen Sie einen Blick in das Abfall-ABC auf unserer Homepage oder über die kostenlose AbfallApp.

Darüber hinaus steht Ihnen unsere Abfallberatung unter Tel. 0821/3102-3221 gerne zur Verfügung.
Weltrecyclingtag

Typische Müllsünden - und wie man sie vermeidet


Joghurtbecher im Restmüll? Nie wieder!

Schnell einen Joghurt zum Frühstück - doch wohin mit dem leeren Becher? Kunststoffbecher und Aluminiumdeckel komplett voneinander trennen und in die Wertstofftonne werfen. Die Papierbanderole kommt ins Altpapier. Im Restmüll wären die Materialien für's Recycling verloren gegangen.


Keine Reste: Verpackungen müssen leer sein

Verpackungen, die entsorgt werden, sollten restentleert sein - also frei von Produkt- oder Essensresten. Das gilt für Glas, Plastikverpackungen oder auch den Pizzakarton. Ausspülen ist nicht nötig, da die Materialien im Recyclingprozess gereinigt werden. 


Küchenpapier & Co.: Ab in den Restmüll

Küchenpapier, Papiertaschentücher oder Hygienepapiere gehören in den Restmüll.


Marmeladenglas in der Restmülltonne? Verloren fürs Recycling!

Ob Marmeladenglas, Parfumflakon oder Essigflasche - alle Glasverpackungen und pfandfreien Glasflaschen lassen sich beliebig oft recyceln. Vorausgesetzt, sie werden leer und nach den Farben Weiß, Braun und Grün sortiert im Altglascontainer entsorgt. Blaues oder andersfarbiges Glas darf in den Grünglascontainer. Deckel können mit eingeworfen werden.


Getränkekartons sind kein Papier

Milch- oder Saftkartons bestehen aus mehreren Materialschichten und zählen zu den Verbundverpackungen. Sie gehören in die Wertstofftonne - so können sie recycelt werden.


Brandgefährlich: Niemals Batterien und Akkus in den Restmüll!

Batterien und Akkus müssen in Sammelboxen im Handel oder bei Wertstoffsammelstellen abgegeben werden. Geraten Batterien oder Akkus in die Mülltonne, können sie Brände in den Tonnen, Entsorgungsfahrzeugen oder Sortieranlagen verursachen.

Was soll weggeworfen werden?

Einfach den gewünschten Suchbegriff eingeben und den richtigen Entsorgungsweg finden